Urlaub in Griechenland


 

Unsere Reise startete an einem Donnerstag, am frühen Abend, im schönen Münsterland. Von dort aus fuhren wir in einem klimatisierten, komfortablen Reisebus immer Richtung Süden. Die Route führte uns über Deutschland und  die Schweiz nach Italien, wo wir am nächsten Mittag in Anconaeine große Fähre bestiegen. Die 21-stündige Überfahrt nach Patras war sehr bequem. Das Wetter zeigte sich über dem Mittelmeer von seiner besten Seite und auch Schlafmöglichkeiten gab es mehr als ausreichend. Doch in Patras war unsere Reise noch nicht zu ende.

                                                                                                                                                                                         

                               

Am Hafen von Patras holten wir unseren, vorher online reservierten Mietwagen ab, und nahmen die vorläufig letzte große Etappe unserer Reise in Angriff: Die Fahrt zu unserem Appartement im alten Fischerdorf Tolo. Dieses liegt auf dem Peloponnes. In Tolo gibt es eine ganze Reihe schöner kleiner Appartements. Meist liegen sie an den Hängen des Dorfes, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf die Bucht und das Mittelmeer hat. Unser Haus verfügte über 10 Appartements, die für 2-5 Personen ausgelegt sind. Jedes dieser Appartements verfügt über eine kleine Küche zur Selbstverpflegung, aber auch die Restaurants im Dorf sind sehr zu empfehlen. Man bekommt hier typisch griechische Speisen serviert, die frisch zubereitet werden.
 

 

 

Auch einen Strand hat das Dorf zu bieten. Unser kleines Appartementhotel hatte jedoch zusätzlich auch noch einen sehr gepflegten Pool, an dem man bei Bedarf entspannen  konnte. Jedoch waren wir nicht nur zur Erholung nach Griechenland gereist – wir wollten auch etwasvom Land sehen. Also ging es am Montag auf zur ersten großen Tour.

 

Diese führte uns nach Mykene und Epidaurus. Die beiden antiken Städte haben eine Menge architektonische Meisterwerke zu bieten, darunter ein sehr gut erhaltenes antikes Theater und einen ebenfalls bewundernswerten Tempel  zu Ehren der alten griechischen Gottheiten. Die beiden antiken Städte sind von Tolo aus mit dem Auto schnell zu erreichen,doch um uns alles ausführlich anzusehen, nahmen wir uns den ganzen Montag Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends entspannten wir bei einem gemütlichen Essen am Strand und ließen den Tag auf dem Balkon unseres Appartements ausklingen. Am  Dienstag starteten wir früh morgens in Richtung Athen. Die griechische Hauptstadt liegt ca. 2 Autostunden von Tolo entfernt und hat neben der Akropolis noch einiges mehr zu bieten. So sahen wir einen traditionellen Wachwechsel vor dem Parlament und atmeten das griechische Flair in den vielen verwinkelten Gassen abseits der großen Straßen der Stadt.

 

 

 

Auch gibt es in Athen eine Vielzahl von Märkten und Museen, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt. Mittwoch stand einerder Höhepunkte unserer Reise auf dem Programm. Wir fuhren mit einer Fähre zur Insel Ägina, die kurz vor der griechischen Halbinsel liegt. Dort besichtigten wir ein altes griechisch-orthodoxes Kloster. Dort steht ein steinerner Sarg  mit den Reliquien eines Heiligen. Die Legende besagt, dass man dessen Herz immer noch schlagen hört, wenn man sein Ohr nah genug an den Sarg legt. Ob es wirklich klappt? Probieren Sie es selbst aus! Nach einem sehr spannenden Tag auf der Insel wurden wir mit der Fähre wieder zurück zurHalbinsel Peloponnes gebracht, wo wir an der Küste landestypische Gerichte probierten, bevor wir uns wieder auf den Weg in unser Fischerdorf machten. Dort erholten wir uns  noch einmal ausgiebig für den letzten Teil unserer Reise. Am Donnerstagbrachen wir morgens Richtung Alt-Korinth auf. Diese, weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Stadt, war eine der

 

schillerndsten im antiken  Griechenland. Heutzutage finden sich dort noch viele Überreste, die an die Jahrtausende alte Kultur erinnern. Nicht weit von Alt-Korinth entfernt befindet sich der Isthmus von Korinth. Diese Landenge verbindet die griechische Halbinsel mit dem übrigen Festland. Der Kanal von Korinth ist definitiv einen Blick wert und so stoppten wir dort ein letztes Mal, bevor wir uns wieder auf nach Patras machten. Dort gaben wir unseren Mietwagen wieder ab und fuhren mit der Fähre und anschließend mit dem Bus zurück.